Google hat sein Pixel-Update-Bulletin für September 2026 veröffentlicht, in dem 110 Sicherheitslücken behoben werden, darunter eine, die laut Google „möglicherweise in begrenztem Umfang gezielt ausgenutzt werden kann“.
Der Fehler wird nicht als einfache Fernübernahme beschrieben, sondern als eine Schwachstelle, die einem Angreifer, der bereits Zugriff auf ein Telefon hat, mehr Macht verleihen könnte, als ihm zusteht.
Obwohl Pixel-Geräte auch laufen Android Sie erhalten separate Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen zusätzlich zu den monatlichen Standardpatches, die an die folgenden Personen verteilt werden: Android Hersteller aufgrund der einzigartigen Hardwareplattform, die Google direkt kontrolliert, und ihrer exklusiven Funktionen und Fähigkeiten.
Um die Sicherheitsupdates dieses Monats zu installieren, sollten Pixel-Nutzer zu Einstellungen > Sicherheit & Datenschutz > System & Updates > Sicherheitsupdate gehen, auf Installieren tippen und ihr Gerät neu starten, um den Aktualisierungsvorgang abzuschließen.
Ein unterstütztes Gerät mit dem Patchlevel 2026-09-05 ist auf dem neuesten Stand. Überprüfen Sie nach der Aktualisierung, ob Android Das Sicherheitsupdate-Niveau zeigt den 5. September 2026 oder später an.
Technische Einzelheiten
Google zufolge gibt es Hinweise darauf, dass die unter CVE-2026-58704 geführte Sicherheitslücke möglicherweise gezielt und in begrenztem Umfang ausgenutzt wird. Die im Mobilfunkmodem gefundene Schwachstelle ermöglicht eine mögliche Umgehung von Berechtigungen aufgrund eines Logikfehlers im Code. Dies könnte zu einer Remote-Privilegienerweiterung (EoP) führen, ohne dass zusätzliche Ausführungsrechte oder eine Benutzerinteraktion erforderlich sind.
Die Sicherheitslücke betrifft das Modem von Pixel-Geräten und wird als hochgradig kritisch eingestuft. Das Modem ist der Teil eines Smartphones, der die Kommunikation mit Mobilfunknetzen übernimmt. Es ermöglicht dem Telefon, Anrufe zu tätigen, SMS zu schreiben und mobile Daten zu nutzen. Da es sich um eine so wichtige Komponente handelt, verdient eine Schwachstelle, die dieses betrifft, besondere Aufmerksamkeit, selbst wenn die Bedingungen für seine Ausnutzung die Anzahl potenzieller Opfer begrenzen.
Die Sicherheitslücke bedeutet nicht, dass jedes ungepatchte Pixel-Gerät von überall im Internet gehackt werden kann. Google hat auch nicht behauptet, dass es ausreicht, sich in Reichweite eines WLAN-Netzwerks zu befinden. Die verfügbaren Informationen deuten darauf hin, dass ein Angreifer Zugriff auf ein benachbartes Netzwerk und grundlegende Berechtigungen auf dem Zielgerät benötigt. Wie diese Berechtigungen erlangt werden, wird jedoch nicht erklärt.
Angreifer benötigen in der Regel mehr als einen Schritt, um ein gut geschütztes Gerät zu kompromittieren. Eine Schwachstelle kann ihnen einen begrenzten Zugang verschaffen, während eine andere es ihnen ermöglicht, Beschränkungen zu umgehen und Zugriff auf sensiblere Funktionen oder Daten zu erlangen.
Deshalb können solche Sicherheitslücken bei gezielten Angriffen besonders nützlich sein. Ein Angreifer kann die Modem-Schwachstelle mit einer anderen Sicherheitslücke, einer Schadsoftware, gestohlenen Zugangsdaten oder physischem Zugriff auf das Gerät kombinieren. Jedes Glied dieser Kette bringt den Angreifer der Kompromittierung des Geräts einen Schritt näher: Er verschafft sich Zugriff, erlangt weitere Berechtigungen und erhält die gewünschten Informationen oder Funktionen.
Während Android Nutzer sollten stets das neueste Update ihres Geräteherstellers installieren. Diese spezielle Zero-Day-Schwachstelle ist im Pixel-spezifischen Bulletin aufgeführt. Googles Pixel-Smartphones verwenden Hardware- und Softwarekomponenten, die andere Geräte nicht verwenden. Android Hersteller geben nicht unbedingt Informationen weiter, auch nicht über die betroffene Modemkomponente. Falls Sie eine andere haben Android Wenn Sie diese spezielle Pixel-Fehlerbehebung nicht erhalten, sollten Sie dennoch regelmäßig nach dem neuesten monatlichen Sicherheitsupdate Ihres Herstellers suchen.
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